Tagesgeld

Notgroschen aufbauen: Wie viel wirklich nötig ist

Marcel Eichelberger
Veröffentlicht:

Notgroschen aufbauen: Wie viel wirklich nötig ist
Notgroschen aufbauen: Wie viel wirklich nötig ist Foto: Marta Branco / Pexels
Inhalt11 Abschnitte · 8 Min.
  1. Was ist ein Notgroschen?
  2. Wie funktioniert der Aufbau eines Notgroschens?
  3. Für wen ist ein Notgroschen geeignet?
  4. Für wen ist ein Notgroschen weniger geeignet?
  5. Vorteile
  6. Nachteile
  7. Kosten
  8. Risiken
  9. Alternativen
  10. Häufige Fehler
  11. Fazit und Empfehlung

Was ist ein Notgroschen?

Ein Notgroschen ist eine schnell verfügbare Geldreserve, die unerwartete Ausgaben oder den Wegfall von Einkommen abfedert, ohne dass dafür Schulden aufgenommen oder Vermögenswerte mit Verlust verkauft werden müssen. Er dient nicht dem Vermögensaufbau, sondern der Absicherung des Alltags: Waschmaschine kaputt, Autoreparatur, Zahnarztrechnung, plötzliche Kündigung.

Der Notgroschen liegt getrennt von Girokonto und laufenden Ausgaben, meist auf einem Tagesgeldkonto, damit er im Ernstfall binnen Tagen verfügbar ist, aber nicht ungeplant für den nächsten Restaurantbesuch draufgeht. Die gängige Empfehlung von Verbraucherschützern lautet, zwischen zwei und sechs Netto-Monatsgehältern zurückzulegen, wobei die genaue Höhe von der persönlichen Lebenssituation abhängt.

Ein Single mit unbefristetem Beamtenverhältnis braucht eine andere Reserve als ein Selbstständiger mit schwankendem Einkommen und Familie. Der Notgroschen ist damit kein starrer Betrag, sondern eine individuell berechnete Untergrenze finanzieller Sicherheit.

Wie funktioniert der Aufbau eines Notgroschens?

Der Aufbau eines Notgroschens folgt einem klaren, wiederholbaren Ablauf, der sich über mehrere Monate bis Jahre erstreckt.

  1. Zunächst wird der monatliche Bedarf ermittelt: Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Lebensmittel, Verkehrsmittel und weitere feste Ausgaben werden addiert, um die tatsächliche Belastung pro Monat zu kennen.
  2. Darauf aufbauend wird die Zielsumme festgelegt, üblicherweise das Zwei- bis Sechsfache dieses monatlichen Bedarfs, je nach Jobsicherheit, Familienstand und Verpflichtungen.
  3. Anschließend wird ein separates Tagesgeldkonto bei einer Bank eröffnet, das vom Girokonto getrennt ist und keine Kopplung an Wertpapierdepots oder Kreditkarten hat.
  4. Ein Dauerauftrag überweist ab dem Monat nach Gehaltseingang automatisch einen festen Betrag auf dieses Konto, sodass der Aufbau nicht von der Willenskraft im Alltag abhängt.
  5. Bei unregelmäßigen Zuflüssen wie Steuerrückerstattungen, Boni oder Weihnachtsgeld wird ein Teil zusätzlich eingezahlt, um den Aufbau zu beschleunigen.
  6. Sobald die Zielsumme erreicht ist, wird der Dauerauftrag gestoppt oder auf einen anderen Sparzweck umgeleitet, etwa die Altersvorsorge oder einen Wertpapiersparplan.
  7. Wird der Notgroschen für einen Notfall angebrochen, wird er danach wieder auf die ursprüngliche Zielsumme aufgefüllt, bevor andere Sparziele weiterverfolgt werden.

Wichtig ist, dass der Notgroschen während der Ansparphase nicht angetastet wird für Anschaffungen, die eigentlich geplant und aus dem laufenden Budget finanzierbar wären. Er bleibt reserviert für tatsächlich unvorhersehbare Ereignisse.

Anzeige

Für wen ist ein Notgroschen geeignet?

Ein Notgroschen ist für praktisch jeden Haushalt sinnvoll, unabhängig vom Einkommen. Angestellte mit befristetem Vertrag oder in Branchen mit Kurzarbeitsrisiko profitieren besonders, weil ein Jobverlust ohne Reserve schnell zu Ratenkrediten führt. Selbstständige und Freiberufler mit unregelmäßigen Zahlungseingängen benötigen einen größeren Puffer, da bei ihnen sowohl Auftragsausfälle als auch verspätete Zahlungen von Kunden zusammenkommen können.

Mieter, die nicht auf Rücklagen für Reparaturen zurückgreifen können, sollten ebenso einen Notgroschen führen wie Immobilienbesitzer, bei denen unerwartete Instandhaltungskosten anfallen. Auch Familien mit Kindern sind auf eine Reserve angewiesen, weil Kinderbetreuung, Krankheiten oder Schulanschaffungen kurzfristig hohe Summen binden können.

Wer bereits Konsumentenkredite bedient, sollte parallel zur Kredittilgung zumindest einen kleinen Notgroschen aufbauen, um bei kleineren Notfällen nicht auf weitere Kredite zurückgreifen zu müssen. Grundsätzlich gilt: Je unsicherer das Einkommen und je weniger andere liquide Reserven vorhanden sind, desto wichtiger ist ein eigener, klar abgegrenzter Notgroschen.

Für wen ist ein Notgroschen weniger geeignet?

Wer bereits über ausreichend liquide Rücklagen verfügt, etwa aus einem bestehenden Tagesgeldkonto oder Sparbuch in entsprechender Höhe, muss keinen zusätzlichen Notgroschen aufbauen, sondern sollte die vorhandene Reserve lediglich überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

Menschen mit sehr hohem, stabilem Einkommen und geringen Fixkosten benötigen tendenziell eine kleinere Reserve als der oft genannte Standardwert, da sie im Ernstfall schneller neues Kapital aufbauen können.

Wer stark verschuldet ist und hohe Zinsen auf Konsumkredite zahlt, sollte abwägen, ob eine vorrangige Schuldentilgung nicht sinnvoller ist als ein übergroßer Notgroschen, da die Kreditzinsen meist deutlich über den Tagesgeldzinsen liegen. Auch wer über eine sehr sichere, garantierte Einkommensquelle verfügt, etwa eine üppige Rente kombiniert mit Vermögen, benötigt keinen Notgroschen in der klassischen Größenordnung. In diesen Fällen ersetzt eine bewusste Kapitalallokation die pauschale Notgroschen-Regel, ohne dass auf finanzielle Sicherheit verzichtet wird.

Vorteile

  • Ein Notgroschen verhindert, dass unerwartete Ausgaben zu teuren Dispositionskrediten oder Konsumentenkrediten führen, deren Zinsen die ursprüngliche Ausgabe oft verdoppeln.
  • Er schafft psychologische Sicherheit, weil finanzielle Rückschläge nicht sofort existenzbedrohend wirken, was nachweislich Stress reduziert und rationalere Entscheidungen ermöglicht.
  • Bei Jobverlust überbrückt die Reserve die Zeit bis zum ersten Arbeitslosengeld oder bis eine neue Stelle gefunden ist, ohne dass sofort Vermögenswerte verkauft werden müssen.
  • Anlagen wie Aktien oder ETFs können langfristig gehalten werden, weil kein Zwang besteht, sie bei kurzfristigem Geldbedarf zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu verkaufen.
  • Die Verhandlungsposition bei größeren Anschaffungen verbessert sich, weil Barzahlung oder schnelle Zahlung oft Rabatte oder bessere Konditionen ermöglicht.
  • Familien können auf plötzliche Ausgaben wie Reparaturen oder medizinische Zuzahlungen reagieren, ohne den Alltag der Kinder durch finanzielle Engpässe zu belasten.
Anzeige

Nachteile

  • Das Geld im Notgroschen erzielt nur geringe Zinsen und verliert nach Abzug der Inflation häufig real an Kaufkraft, was ihn als Renditeinstrument ungeeignet macht.
  • Der Aufbau bindet monatlich Kapital, das sonst in renditestärkere Anlagen wie Aktien oder Fonds fließen könnte, wodurch langfristiger Vermögensaufbau verzögert wird.
  • Bei sehr hoher Zielsumme kann der Aufbau mehrere Jahre dauern, was bei niedrigem Einkommen frustrierend wirken und die Motivation zum Sparen insgesamt schwächen kann.
  • Wird der Notgroschen fälschlich für geplante Anschaffungen statt echte Notfälle genutzt, verliert er seine Schutzfunktion und muss erneut mühsam aufgebaut werden.
  • Bei mehreren Konten und Banken kann der Überblick verloren gehen, insbesondere wenn Tagesgeldzinsen sich häufig ändern und Umschichtungen nötig werden.

Kosten

Ein Notgroschen selbst verursacht keine direkten Kosten im klassischen Sinn, da Tagesgeldkonten bei den meisten Banken in Deutschland kontoführungsgebührenfrei sind. Die eigentlichen Kosten entstehen indirekt durch entgangene Rendite und durch die Inflation, die die Kaufkraft der Reserve über die Jahre mindert.

Wer beispielsweise 10.000 Euro Notgroschen bei einem Tagesgeldzins von 2 Prozent hält, während die Inflation bei 2,5 Prozent liegt, verliert real jährlich etwa 50 Euro an Kaufkraft. Dieser Verlust ist der Preis für die jederzeitige Verfügbarkeit und Sicherheit der Anlage und wird von Verbraucherschützern als akzeptabler Trade-off angesehen.

PositionTypische Größenordnung
Kontoführung Tagesgeldkontomeist 0 Euro
Realer Kaufkraftverlust pro Jahr (bei Zinsdifferenz zur Inflation)0,5 bis 2 % des Guthabens
Aufbauzeit bis Zielsumme (bei 2.500 Euro Nettoeinkommen und 200 Euro Sparrate)ca. 25 bis 60 Monate je nach Zielhöhe
Opportunitätskosten gegenüber Aktienanlage (historisch, langfristig)mehrere Prozentpunkte jährlich

Ein Vergleich der Konditionen lohnt sich regelmäßig, da Aktionszinsen bei Tagesgeld häufig nur befristet gelten und danach deutlich sinken. Wer die Entwicklung der Zinsen im Blick behält, kann durch einen Kontowechsel die Kosten des Notgroschens senken, ohne die Verfügbarkeit einzuschränken. Ein Vergleich zwischen Tagesgeld und Festgeld zeigt zudem, dass für den Notgroschen aufgrund der täglichen Verfügbarkeit fast immer Tagesgeld die richtige Wahl bleibt.

Risiken

Das größte Risiko beim Notgroschen ist nicht ein zu geringer, sondern ein zu hoher Betrag, der dann über Jahre ungenutzt auf einem niedrig verzinsten Konto liegt und potenzielle Rendite verschenkt. Ebenso riskant ist ein zu geringer Notgroschen, der im Ernstfall nicht ausreicht und zur Aufnahme teurer Kredite zwingt, wodurch die eigentliche Schutzfunktion verfehlt wird.

Ein weiteres Risiko besteht darin, den Notgroschen bei einer Bank zu halten, die keine gesetzliche Einlagensicherung anbietet oder deren Sicherungssystem im Zweifel unklar ist; innerhalb der EU sind Einlagen in der Regel bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich abgesichert.

Auch die Versuchung, den Notgroschen für vermeintlich lukrative kurzfristige Anlagen wie Kryptowährungen oder spekulative Aktien umzuschichten, stellt ein reales Risiko dar, da im Notfall genau dann Verluste realisiert werden müssten, wenn das Geld gebraucht wird.

Schließlich besteht das Risiko der schleichenden Entwertung durch Inflation, wenn der Notgroschen über Jahre nicht überprüft und an gestiegene Lebenshaltungskosten angepasst wird.

Anzeige

Alternativen

  • Festgeld eignet sich nicht als klassischer Notgroschen, kann aber für einen Teil der Reserve genutzt werden, wenn ein Teilbetrag mit Sicherheit erst in einigen Monaten benötigt wird und dafür ein höherer Zins erzielt werden soll.
  • Ein Kreditrahmen oder Dispositionskredit als reine Rückfalloption ersetzt keinen Notgroschen, kann aber übergangsweise dienen, bis eine ausreichende Reserve aufgebaut ist, verursacht dabei jedoch deutlich höhere Zinskosten.
  • Geldmarktfonds bieten oft etwas höhere Renditen als klassisches Tagesgeld bei täglicher Verfügbarkeit, unterliegen aber Kursschwankungen und sind nicht in gleicher Weise durch die Einlagensicherung geschützt.
  • Ein Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung mit Rückkaufswert ist als Notgroschen ungeeignet, da Kündigung oder Beleihung meist mit Verlusten und Verzögerungen verbunden sind.
  • Eine Kombination aus kleinem Bargeldpuffer für sofortige Notfälle und einem größeren Tagesgeldkonto für mittelfristige Notfälle, wie im Beitrag zu Notgroschen: Wie viel Reserve wirklich nötig ist beschrieben, verbindet Flexibilität mit Sicherheit.

Häufige Fehler

  • Der Notgroschen wird auf dem Girokonto gehalten und geht im laufenden Zahlungsverkehr unter; die Folge ist, dass er unbemerkt für alltägliche Ausgaben aufgebraucht wird. Ein separates Tagesgeldkonto schafft die nötige Trennung.
  • Die Zielsumme wird pauschal aus dem Internet übernommen, ohne die eigene Situation zu berücksichtigen; das führt zu einer Reserve, die entweder zu klein oder unnötig groß ist. Eine individuelle Berechnung anhand der eigenen Fixkosten ist notwendig.
  • Der Aufbau erfolgt nur unregelmäßig, wenn am Monatsende noch Geld übrig ist; dadurch dauert der Aufbau viel länger als nötig. Ein automatischer Dauerauftrag direkt nach Gehaltseingang löst dieses Problem.
  • Der Notgroschen wird für geplante Anschaffungen wie Urlaub oder neue Möbel angebrochen; dadurch fehlt im echten Notfall die Reserve. Eine klare gedankliche Trennung zwischen Notfall und Wunsch ist entscheidend.
  • Nach einem Notfall wird der Notgroschen nicht wieder aufgefüllt, wodurch die Absicherung dauerhaft geschwächt bleibt. Das Auffüllen sollte Priorität vor neuen Sparzielen haben.
  • Der Zinssatz des Tagesgeldkontos wird nie überprüft, obwohl Aktionszinsen oft nach wenigen Monaten sinken; dadurch verschenkt man über Jahre Zinserträge. Ein regelmäßiger Vergleich der Tagesgeldzinsen verhindert diesen Verlust.

Fazit und Empfehlung

Ein Notgroschen in Höhe von zwei bis sechs Netto-Monatsgehältern auf einem separaten Tagesgeldkonto ist für die meisten Haushalte in Deutschland eine sinnvolle Grundlage finanzieller Sicherheit.

Wer ein unsicheres Einkommen, Kinder oder keine anderen liquiden Rücklagen hat, sollte sich am oberen Ende dieser Spanne orientieren, während Angestellte mit sicherem Einkommen und geringen Fixkosten mit dem unteren Rand meist gut abgesichert sind.

Der Aufbau gelingt am zuverlässigsten über einen automatischen Dauerauftrag, der unabhängig von der monatlichen Stimmung Geld zurücklegt, bis die individuell berechnete Zielsumme erreicht ist. Wer bereits hoch verschuldet ist, sollte einen kleinen Notgroschen parallel zur Schuldentilgung aufbauen, statt ihn vollständig zurückzustellen.

Sobald die Zielsumme erreicht ist, sollte weiteres Sparen in renditestärkere Anlageformen fließen, während der Notgroschen unangetastet für echte Notfälle bereitsteht.

Anzeige
TopicDrill bei Google News folgen
UNSER EXPERTE

Die topicdrill Redaktion prüft Finanzprodukte mit echten Konten und eigenen Rechnungen. Jede Zahl bekommt eine Quelle, jeder Rechner eine Rechtsgrundlage.


Tagesgeld — weitere Themen

Diskussion

Anzeige

Häufige Fragen

Wie viel Geld sollte ein Notgroschen umfassen?
Ein Notgroschen sollte üblicherweise zwei bis sechs Netto-Monatsgehälter umfassen. Angestellte mit sicherem Einkommen kommen oft mit dem unteren Wert aus, während Selbstständige und Familien eher sechs Monatsgehälter zurücklegen sollten. Entscheidend sind die individuellen Fixkosten und die Sicherheit des Einkommens.
Wo sollte der Notgroschen am besten liegen?
Ein Tagesgeldkonto ist der geeignetste Ort für den Notgroschen, da es täglich verfügbar ist und keine Kursschwankungen aufweist. Es sollte getrennt vom Girokonto geführt werden, damit das Geld nicht versehentlich für laufende Ausgaben verwendet wird. Wichtig ist zudem, dass die Bank der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegt.
Wie lange dauert der Aufbau eines Notgroschens?
Je nach Sparrate und Zielsumme dauert der Aufbau meist zwischen zwei und fünf Jahren. Bei einer monatlichen Sparrate von 200 Euro und einer Zielsumme von 10.000 Euro sind es etwa vier Jahre. Ein automatischer Dauerauftrag beschleunigt und erleichtert den Prozess erheblich.
Darf man den Notgroschen für geplante Anschaffungen nutzen?
Nein, der Notgroschen ist ausschließlich für unvorhersehbare Notfälle gedacht, nicht für geplante Ausgaben wie Urlaub oder neue Möbel. Geplante Anschaffungen sollten über ein separates Sparziel finanziert werden. Wird der Notgroschen dafür angebrochen, fehlt im echten Notfall die notwendige Reserve.
Was passiert, wenn der Notgroschen für einen Notfall verwendet wurde?
Nach der Nutzung sollte der Notgroschen so schnell wie möglich wieder auf die ursprüngliche Zielsumme aufgefüllt werden. Das Auffüllen hat Priorität vor anderen Sparzielen wie der Altersvorsorge oder Wertpapieranlagen. So bleibt die finanzielle Absicherung dauerhaft gewährleistet.
Ist ein Notgroschen auch für Selbstständige sinnvoll?
Ja, für Selbstständige ist ein Notgroschen besonders wichtig, da Einkommen oft unregelmäßig fließt und kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht. Selbstständige sollten sich eher am oberen Ende der empfohlenen Spanne von sechs Monatsgehältern orientieren. Zusätzliche Rücklagen für Steuervorauszahlungen sollten getrennt davon gebildet werden.
Verliert der Notgroschen durch Inflation an Wert?
Ja, wenn der Zins des Tagesgeldkontos unter der Inflationsrate liegt, verliert der Notgroschen real an Kaufkraft. Dieser Verlust wird jedoch als akzeptabler Preis für die jederzeitige Verfügbarkeit und Sicherheit angesehen. Ein regelmäßiger Vergleich der Zinssätze kann diesen Effekt teilweise abmildern.
Anzeige

Mehr aus Geldanlage